Virtuelle private Cloud (VPC)-Dienste nutzen gemeinsam genutzte Rechenressourcen, um eine virtualisierte private Cloud innerhalb eines größeren öffentlichen Cloud-Netzwerks zu erstellen. Unternehmen nutzen diese Dienste, um Netzwerke von öffentlichen Cloud-Umgebungen zu abstrahieren, ohne ihre eigene private Cloud-Infrastruktur zu kaufen oder zu verwalten. VPCs sind hochgradig elastisch und berechnen in der Regel stundenweise, was Unternehmen eine bessere Kontrolle über ihre Ausgaben und Ressourcenzuweisung ermöglicht. Die durch die VPC-Konfiguration geschaffene isolierte Umgebung bietet Unternehmen auch erweiterte Sicherheitsfunktionen und Authentifizierungskontrolle. VPC-Dienste unterscheiden sich von echten privaten Cloud-Diensten, da sie in einem isolierten, virtuellen Zustand innerhalb der öffentlichen Cloud existieren. Virtuelle private Server unterscheiden sich ebenfalls davon; VPSes segmentieren physische Server, um kleinere, virtualisierte Server zu erstellen. VPC-Lösungen hingegen bündeln Ressourcen, um eine große Anzahl von virtuellen Maschinen zu betreiben und zu verwalten.
Um in die Kategorie der Virtuellen Privaten Cloud (VPC) aufgenommen zu werden, muss ein Produkt:
Öffentliche Cloud-Ressourcen konfigurieren, um ein privates Netzwerk zu isolieren
Die private Cloud durch private IP-Adressierung, Subnetze oder virtuelle Netzwerke abstrahieren
Administratoren den Fernzugriff auf Rechenressourcen ermöglichen